Beschreibung
Am 3. Juli 1822 schrieb Franz Schubert einen kurzen Text mit dem Titel „Mein Traum“ nieder, eine symbolische Darstellung seiner Seelenqualen. Darin drückt er seine Unvereinbarkeit mit gesellschaftlichen Normen aus, sein Gefühl, anders zu sein, seine stets von Traurigkeit durchdrungene Freude und die Musik als einzigen Trost, dank derer er versucht, den Schmerz in Schönheit zu verwandeln.
In Anlehnung an diesen Text (der von einem Schauspieler vorgetragen wird) entwirft Nicolas Ellis eine Art „verklärte Symphonie“, die uns von Liedern über Symphoniesätze (die Fünfte und die Unvollendete) hinweg auf eine Reise durch die schönsten Werke des berühmten Komponisten mitnimmt. Manche sind sanft und traumhaft, andere halluzinatorisch oder mitreißend, aber alle sind erhaben.
Das 1989 gegründete und seit 2024 von Nicolas Ellis geleitete Orchestre National de Bretagne hat sich von den Grenzen der Genres, Stile und Ausdrucksformen befreit, ohne dabei jemals sein klassisches Repertoire und seinen hohen Anspruch zu vernachlässigen.
Programm:
Franz Schubert: Sinfonien Nr. 5 und Nr. 8 (Auszüge) sowie eine Auswahl von Liedern



