Beschreibung
Sich in seiner Bewegung zu befinden bedeutet, den Raum, die darin befindlichen Elemente und unsere eigene Präsenz wahrzunehmen. Wir leben vom Atem. Wir hören den Wind dank seines Nachhalls in den Blättern, zwischen den Bäumen und in den Hohlräumen unseres Körpers.
„Sich an einen Atemzug erinnern“ ist ein Projekt, das eine visuelle und akustische Ausstellung mit Momenten tanzender Performance verbindet. Die bildende Künstlerin Laurette Le Gall und die Choreografin Delphine Robet laden die Besucherinnen und Besucher ein, einen zugleich realen und fiktiven Raum zu beobachten und zu spüren, der sich aus Fragmenten zusammensetzt. Fotomontagen mit Pflanzenmotiven, der Klang eines Atemzugs, ein sich bewegender Körper und Erzählungen von Erinnerungen koexistieren miteinander und werfen die Frage auf: Wie kann die Umgebung in einem Augenblick eine Erinnerung, die in uns wohnt, wiederbeleben und unser zukünftiges Gedächtnis in Bewegung setzen?



