Beschreibung
Augustlicht | Text und Inszenierung: Alexandre Koutchevsky
> Zwei Vorstellungen: Montag, 3. und Dienstag, 4. Mai, jeweils um 19:00 Uhr
Das „Landschaftstheater“, das der Autor und Regisseur Alexandre Koutchevsky praktiziert, beruht auf der poetischen und theatralischen Kraft von Aufführungen unter freiem Himmel. Die Texte werden für und durch die Landschaft geschrieben und inszeniert. Mit seinem treuen Schauspielerteam lässt er sich auf einem Bunker nieder, um den Zweiten Weltkrieg zu thematisieren (Blockhaus, aufgeführt 2014, 2015 und 2018 in Mousterlin), in einem Wald, um über Identität zu sprechen („Ça s’écrit T-C-H“ im Jahr 2017 in Kerbader), oder am Meer, um den transatlantischen Sklavenhandel zu thematisieren („Rivages“ im Jahr 2021 in Beg-Meil).
In zwanzig Jahren der Freilichtinszenierungen haben sie regelmäßig an Hängen aller Art gespielt. Sie haben mit verschiedenen Spielweisen an diesen Hängen experimentiert, ohne sie – bis jetzt – zu einem eigenständigen Arbeitsgegenstand zu machen.
In „En Pente“ wird die Neigung zu einem eigenständigen Thema, zu einem Forschungsgegenstand, der zugleich poetisch, spielerisch und reflektierend ist. Aufsteigen, klettern, hinabsteigen, rollen, rutschen, hochklettern, fallen, hinunterstürzen … Sich mit einem Hang auseinanderzusetzen, ist eine fast kindliche körperliche Erfahrung. Hier ist das Gefälle auch Quelle poetischer, wissenschaftlicher und historischer Überlegungen und Konzepte (die Eroberung der Gipfel, die Schwerkraft, die Religion…).



