Beschreibung
Compagnie Alexandre | Regie: Lena Paugam | Text: Pierre Koestel
Mit großer Einfühlsamkeit präsentiert der Autor Pierre Koestel hier ein Stück, das die Zerbrechlichkeit der Welt nach einem Atomunfall thematisiert.
Es beginnt an einem Frühlingssonntag mit einem gemeinsamen Picknick von vier Freunden in einem Park. Wir begegnen ihnen anschließend in jeder Jahreszeit wieder in eben diesem Park. Vier Jahreszeiten und mit ihnen die zyklische Wiederkehr der kleinen Dinge: die Tischdecke auf dem Rasen, der Geschmack des Kuchens, der Spaziergang um den See. Vier Jahreszeiten und eine Katastrophe, die sich über die Landschaft ausbreitet und ohne Vorwarnung jene verschlingt, die dort zu Mittag aßen und beim ersten Mal so friedlich und innig verbunden wirkten. Vier Jahreszeiten und die Zerrüttung intimer Beziehungen, das allmähliche Verschwinden der Verbundenheit, das Aufgeben von Gewissheiten…



