Beschreibung
Das Festival des Heures Exquises kehrt im dritten Jahr in Folge nach Fouesnant-les Glénan zurück. Es ist ein fester Bestandteil der kulturellen Landschaft für alle Liebhaber der klassischen Musik.
Es ist inspiriert von Marcel Prousts und Reynaldo Hahns Aufenthalt in Beg-Meil im Jahr 1895: eine Einladung zu einer musikalischen Reise in das Herz des reichen und pulsierenden künstlerischen Lebens der Belle Époque.
Es entstand aus der Begegnung zwischen dem Pôle d'action culturelle der Gemeinde (l'Archipel) und einem Künstlerpaar, Mathieu FRANOT (Musiker, Co-Direktor der Frivolités Parisiennes und der Oper von Reims) / Chloé DUCRAY (Harfenistin), die dem Charme von Fouesnant erlegen waren.
In diesem Jahr findet das Festival Les Heures Exquises vom 11. bis 13. September statt, um die milde Umgebung zu Beginn des Herbstes zu genießen. Es ist Teil des Kulturprogramms der Stadt Fouesnant-les Glénan und wird vom Fremdenverkehrsamt unterstützt.
PROGRAMMGESTALTUNG :
- 11. September 2026 "Roméo(s) et Juliette(s)" um 20 Uhr in der Kirche Sainte-Anne.
Roxane Chalard, Sopran - Abel Zemora, Tenor - Cécile Madelin, Mezzosopran.
Dieses Eröffnungskonzert ist ein erster Einblick in den Mythos von Romeo und Julia: Vielfalt und Weitschweifigkeit des Repertoires zollen der symbolischen Bedeutung einer Geschichte Tribut, die Jahrhunderte und Generationen überdauert. Dieses Programm, das Emotionen, Virtuosität und wilde Rhythmen vereint, wird durch die funkelnden Stimmen von Roxane Chalard, Cécile Madelin und Abel Zemora sublimiert, die vom Festivalorchester begleitet werden.
- 12. September 2026 um 20 Uhr "Héroïnes", Kirche Saint-Guénolé.
Septuor du Festival - Flöte, Klarinette, Streichquartett und Harfe.
Rimsky-Korsakov, Scheherazade / Fauré, Pelléas et Mélisande / Ravel, Septett.
Dieses Konzert soll eine Hommage an ferne Düfte und inspirierende Musen sein. Ravels impressionistisch schillernde Klänge vermischen sich mit den orientalischen Inspirationen von Nicolai Rimsky-Korsakov und der Reinheit der melodischen Linien von Fauré in wahren Juwelen des Kammermusikrepertoires.
- 13. September 2026 um 15 Uhr im Archipel
Charles Gounod, Roméo et Juliette - Oper.
Mit Roxane Chalard (Juliette), Abel Zemora (Romeo), Cécile Madelin (Gertrude/Tybalt/ Stephano), Mathieu Gourlet (Mercutio/ Bruder Laurent/ Vater Capulet),
Festivalorchester unter der Leitung von Alexandra Cravero.
Emilie Roy, Bühnenbild / Chloé Ducray, Regie
Fehlende Kommunikation, fehlgeschlagene Sinnsuche, säkulare Gewalt und sozialer Druck: Alle Zutaten von Shakespeares Frechheit bestehen auch in unserer heutigen Gesellschaft fort. Die Musik von Charles Gounod hebt ihre Schärfe, ihre Leichtigkeit manchmal und einen großen Hauch von Romantik hervor. Wir werden in die Intimität der beiden Jugendlichen geworfen und verfolgen Schritt für Schritt die Inkarnation dieser Zwillingsseelen, die sich nicht ohne Erstaunen allen Widrigkeiten zum Trotz erkennen, um in einer gefallenen Welt einen Blick auf die Liebe zu werfen.
PRAKTISCHE INFORMATIONEN
Weitere Überraschungen werden an den Vormittagen entrollt.
Preise und Reservierungen auf der Website des Festival des Heures Exquises




