Die Historikerin Christelle Taraud besucht im Jahr 2022 die Gedenkstätte Steilneset in Norwegen, die den "Hexen" gedenkt, die im 17. Jahrhundert in der Region Finnmark hingerichtet wurden. Ihr Buch Les Filles-au-diable, retrouver les "sorcières" de Steilneset (1620-2022), das zwischen intimer Erzählung, historischen Archiven, poetischer Wanderung und politischer Analyse angesiedelt ist und kürzlich im Verlag La Découverte erschienen ist, bringt eine andere Geschichte der "Hexen"-Jagden zum Vorschein, die die Grundlage für die Frauenmorde in Europa bilden, um vergangene und gegenwärtige Gewalt auf andere Weise zu beleuchten.
Christelle Taraud ist Historikerin und assoziiertes Mitglied des Centre d'histoire du XIXe siècle der Universitäten Paris I und Paris IV. Sie ist Spezialistin für Gender- und Sexualitätsfragen und hat unter anderem Amour interdit. Prostitution, Marginalität und Kolonialismus. Maghreb (1830-1962) (Payot, 2012) und leitete Féminicides. Une histoire mondiale (Eine Weltgeschichte) (La Découverte, 2022).
Allgemeines Publikum
Christelle Taraud ist Historikerin und assoziiertes Mitglied des Centre d'histoire du XIXe siècle der Universitäten Paris I und Paris IV. Sie ist Spezialistin für Gender- und Sexualitätsfragen und hat unter anderem Amour interdit. Prostitution, Marginalität und Kolonialismus. Maghreb (1830-1962) (Payot, 2012) und leitete Féminicides. Une histoire mondiale (Eine Weltgeschichte) (La Découverte, 2022).
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